Pekingreise-im Hotel und erstes Abendessen

Nachdem wir im Hotel unsere Zimmer bezogen hatten, war eine kleine Ruhepause angesagt. Dann ging es zu unserem ersten gemeinsamen Abendessen in ein chinesisches Restaurant in der Nähe des Hotels.

Das Hotel lag, wie schon geschrieben, eher in einem Randbezirk Pekings. Somit war uns auch gleich mit dem Verlassen das „normale“ chinesische Leben gegeben. Touristen sind in diesem Bezirk eher eine Ausnahme. Somit konnten wir die ersten Life – Eindrücke auf uns wirken lassen.

Nichts ist so wie wir es als europäische Langnasen bei uns zu Hause kennen.

Der Fahrzeugverkehr tobt. Radfahrer aller Orten, Licht an den Rädern ist eine unbekannte Größe. Jede Menge anderer Vehikel zu Fortbewegung. Das Überqueren der Fahrbahn ist ein kleines Abenteuer, ob an einer Ampel oder auch ohne. Am besten ist es, man achtet auf die Chinesen wie sie sich bewegen und tut es ihnen gleich. Manchmal kommt es uns der Todesverachtung ähnlich.

Trotz des für uns anmutenden Chaos, es hat alles ein System und dieses funktioniert ausgezeichnet. Ein permanentes Hupkonzert gehört dazu und man sollte schnellstens bemüht sein, dieses zu ignorieren.

Autos rauschen heran und hupen schon einmal einfach vorsorglich, um andere darauf hinzuweisen, dass sie angefahren kommen. Die unbeleuchteten Fahrräder, sie haben auch keine Klingel, huschen vorbei und die Chinesen führen sie mit einer Selbstsicherheit, die atemberaubend ist. Unfälle die in Deutschland im Angesicht dieser Zustände vorprogrammiert währen, haben wir nicht erlebt.

Die Gelassenheit der Menschen scheint es vor allem zu sein, die Kollisionen verhindern.





 

Auf Pekings Straßen


Nachdem wir einige hundert Meter zurückgelegt hatten, betraten wir unser Restaurant. Auch wenn es uns etwas, vorsichtig ausgedrückt, schmuddelig erschien, die Küche war hervorragend.

Wie für uns auch in Deutschland in chinesischen Gaststätten bekannt, saßen wir an den runden Tischen und es wurde aufgefahren. Einen Unterschied zu deutschen Chinarestaurants gibt es und der ist erheblich. In Deutschland nehmen wir an chinesisch zu Essen. In Wirklichkeit gibt es aber Fast Food für Deutsche. Nur wenige kredenzen die tatsächliche chinesische Küche.

So versammelten wir uns um den runden Tisch und es wurde ordentlich aufgetafelt. Nebenher gab es einen gut bekömmlichen Schnaps. Alles in allem eine runde Angelegenheit, welche den Tag zu Ende gehen ließ.

Kräfte sammeln war angesagt, da am nächsten Morgen mit deutscher Pünktlichkeit, so Herr Song, die Tour ging zur verbotenen Stadt ( Kaiserpalast ) und dem Himmelstempel.


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