Saturday, 20. february 2010
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Singapur wird in diesem Jahr
stärker wachsen als bisher angenommen. So hob man im Stadtstaat die Prognose von bisher 5 Prozent auf jetzt 6,5 Prozent Wirtschaftswachstum an.
Noch im vergangenen Jahr schrumpfte die Wirtschaft um durchschnittlich 2 Prozent.
Für Singapur war das vergangene Jahr das schlimmste seit der Unabhängigkeit im Jahr 1965.
Auch wenn sich die Entwicklung sehr optimistisch für dieses Jahr darstellt, so treibt im Jahr des Tigers den Regierungschef die Sorge um, dass der Nachwuchs ausbleibt. In ihrer Eifrigkeit und dem
Ziel des Aufstieges, haben sie Singapurianer keine Zeit für Kinder.
So redete der Präsident Lee Hsien Loong seinen Landsleuten ins Gewissen, trotz nicht gerade asterologisch positiver Vorzeichen, mehr für die Geburtenrate zu tun. Diese erreichte im vergangenen Jahr
mit 1,23 Babys pro Frau den Triefststand.
Lee hatte auf seiner Neujahransprache deutlich gemacht, dass man mit
10.000 Babys im Rückstand sei um sich selbst ersetzen zu können, heißt es sterben mehr als Neugeborene hinzukommen.
So wird man wohl im Stadtstaat Singapur neben der Ankurbelung der Wirtschaft, auch die Zusammenführung von Mann und Frau weiter forcieren. Etliche Programme von der Regierung finanziert gibt es ja
schon. Nur sie scheinen eben bisher wenig fruchtbar zu sein.
von Ingo
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