Sonntag, 20. september 2009
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Um die Wirtschaft wieder auf Touren zu bringen, sollte die russische Fernoststadt Wladiwostok die Hälfte ihres Territoriums für 75 Jahre an China verpachten, dass
meinen zumindest Experten, denn eine chinesische Pachtzahlung würden den Unterhalt von Armee, Flotte und Behörden im russischen Fernen Osten ermöglichen.
Diese Auffassung vertritt das in Sankt Petersburg ansässige Forschungsinstitut Leontief Centre. Es hat im Auftrag der Wladiwostoker Stadtverwaltung eine Entwicklungsstrategie für die Zukunft konzipiert, berichtete die
Nachrichtenseite K2kapital.com am vergangenen
Freitag.
Besonders aussichtsreich sei dabei eine Verpachtung zweier Großbezirke und der Gornostaj-Bucht.
Dort sollen eine chinesische Verwaltung und Zollposten eingerichtet werden. Von der Entstehung des chinesischen Stadtteils versprechen sich die Experten einen Wirtschaftsaufschwung in Wladiwostok
und Umgebung. In der Region Primorje
würden Investitionen fließen und Unternehmen zurückkehren, die ihr Geschäft seinerzeit nach Moskau oder in eine steuergünstige Sonderwirtschaftszone verlagert hatten, so das Institut.
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