Wednesday, 9. september 2009
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19:24
Wie die chinesische Nachrichten agentur Xinhua und der
Fernsehesender CCTV berichten, ereignete sich in einem illegal betriebenen Kohlebergwerk in der chinesischen Provinz Henan in Pingdingshan ein schweres Grubenunglück. Dabei sollen 33 Kumpel getötet worden
sein und über 40 werden vermisst. Inzwischen spricht man von über 70 Toten.
In dem Bergwerk, das eigentlich wegen Wartungsarbeiten geschlossen war, kam es gestern zu einer Explosion. Von den 93 Männern, die gerade unter Tage waren, konnten sich nur 14 retten.
Inzwischen wurden Behördenvertreter entlassen und die Betreiber unter Polizeiaufsicht gestellt, sowie ihre Konten eingefroren.
In einer ebenfalls in Henan gelegenen Goldmine kamen bei einem Brand 13 Arbeiter ums Leben.
Laut offizieller Zahlen, waren im vergangenen Jahr mehr als 3200 Arbeiter in Kohlebergwerken in China ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl könnten durchaus höher sein, da viele Unfälle nicht
gemeldet werden.
von Ingo
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