Wie schon geschrieben, sind über 850 Kinder in der
Provinz Shaanxi und über 1.300 Kinder in der Provinz
Hunan an Bleivergiftungen erkrankt.
Diese wurden durch einen regelrechten Umweltskandal von Schemlz - Hütten verursacht, welche anscheinend ungefiltet ihren Rauch und Brühe in die Umwelt entließen. Das ganze Ausmaß dieser
Verschmutzung wird sich wohl erst in Wochen oder Monaten zeigen.
Es ist nicht nur die unmittelbare Vergiftung der Menschen, sondern auch die Vergiftung der Umwelt und des Grundwassers, was nachhaltig wirken wird.
Die Behörden haben inzwischen angekündigt, die Umweltsünder hart zu bestrafen und weitere Metallhütten zu überprüfen. Dass die Fälle nun an die Öffentlichkeit
kommen und auch in der chinesischen Presse ausführlich behandelt werden, lässt darauf schliessen, dass die Regierung verhindern will, dass das Thema Bleivergiftung zu einer ähnlichen Belastung
wird wie der Milchpulverskandal im vergangenen Jahr.
Damals hatten Grosshändler mit der Industriechemikalie Melamin einen erhöhten Eiweissgehalt in gepanschter Milch vorgetäuscht. 300 000 Kleinkinder erkrankten an Nierensteinen; sechs Babys
starben. Der Fall hatte die Regierung in eine Vertrauenskrise gestürzt, da die Probleme aus Rücksicht auf Chinas internationales Image vor den Olympischen Spielen verschwiegen
wurden.
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Provinz Shaanxi und übe ...
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