Wednesday, 28. january 2009
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07:22
Der Weltwirtschaftsgipfel in Davos steht vor der Tür. Eröffnet wird er dieses mal durch Russland. Im Vorfeld des Gipfels bereist Chinas Staatschef Wen Jiabao einige europäische Staaten und darunter
Deutschland.
Im Vorfeld seiner Ankunft am morgigen Donnerstag,
meldet
sich unsere Wirtschaft und beklagt schon einmal vorsorglich ein mögliches protektionistisches Konjunkturprogramm Chinas. Gleichzeitig hofft man aber auch, dass unsere Kanzlerin bei
Gesprächen mit der mitreisenden chinesischen Wirtschaftsdelegation etwas vom 500 Mrd. € Kuchen erhaschen kann. Also warten wir einmal ab und halten den Ball etwas flach.
Warum soll es aber anders herum nicht auch so sein ?
China fürchtet wiederum
Protektionismus von Seiten der USA.
Wie global inzwischen die Welt ist, zeigt das neuste Beispiel des Zulieferer ZF Sachs. Denen ist die Fertigung in Europa wegen des ungünstigen Wechselkurses von Yen und Euro zu teuer geworden. So
werden noch in diesem Jahr 100 000 Kupplungen für den in Japan gebauten Mazda3 das Werk in China verlassen.
Übrigens zieht sich der japanische Autobauer Honda mit seiner Produktion zunehmend aus dem US- und einheimischen Markt zurück. Jetzt kann man drei mal raten wohin es den Konzern
zieht.......
na klar, nach China.
von Ingo
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