Sonntag, 7. märz 2010 7 07 /03 /2010 11:14

yingli.gif Chinas Markenprodukte sind im Ausland immer noch nahezu unbekannt. Um sich in der Welt einen Namen zu machen, setzt die Yingli Green Energy Holding, ein Hersteller von Solarenergieträgern, nun auf die Fußballweltmeisterschaften, die dieses Jahr in Südafrika stattfinden werden.

 Yingli ist einer der offiziellen Sponsoren des 2010 FIFA World Cup und damit das erste chinesische Unternehmen, das weltweite Vermarktungsrechte an einem der wichtigsten Sportereignisse erworben hat. Mit dem Sponsoring ist das Recht verbunden, Produkte in den Sportstadien zu präsentieren und Yingli-Fu-ball.jpg das Firmenlogo neben das offizielle Emblem der FIFA Fußballweltmeisterschaft zu platzieren. Neben Yingli mit von der Partie sind auch noch die Globalplayer Anheuser-Busch (mit Budweiser-Bier), McDonald's, BP mit der Motorölmarke Castrol, der Reifenhersteller Continental, der Consulter und IT-Dienstleister Mahindra Satyam und der Mobilfunknetzbetreiber MTN.

Yingli möchte noch in diesem Jahr ein Sales Office in Südafrika eröffnen und plant den Ausbau seiner Geschäftsbeziehungen in Richtung Nordafrika. Das Sponsoring ist aber nicht nur die Begleitung zum Marktauftritt in Afrika, sondern zielt auch darauf ab, die Firma auf einem seiner Hauptabsatzmärkte besser bekannt zu machen:

yingli-fu-ball-2.jpg Der Ansatz von Yingli fällt aus dem üblichen Rahmen der chinesisch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen, die dominiert werden von Bohr- und Schürfrechten und Straßenbauprojekten großer staatlicher Unternehmen aus China.
"Wir betrachten unsere Sponsorentätigkeit als eine Investitionsmöglichkeit", sagt  Bryan Li, Yinglis Finanzchef und Geschäftsführer. Die Message von Bryan Li klingt einfach: Yingli ist ein chinesisches Unternehmen anderer Art. Yingli ist ein Privatunternehmen und in der Wachstumsbranche der Gewinnung erneuerbarer Energie tätig.



 

von Ingo
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Mittwoch, 3. märz 2010 3 03 /03 /2010 08:30

Wen-Jiabao.jpg Am kommenden Freitag, den 05. März, beginnt die jährliche Plenarsitzung des chinesischen Nationalen Volkskongresses als der entscheidende Gesetzgeber des Landes.

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao stellte sich in diesem Zusammenhang am vergangenen Sonnabend im Internet den Fragen der Web – Nutzer.

Bild Economic Observer

Wie Xinhua News Agency berichtet, hat dieser Chat einen überwältigenden Anklang ausgelöst, was zu 240.000 Anfragen führte. Die Nachrichtenagentur war der Gastgeber. Parallel erfolgte auch eine Lifeübertragung über den Sender CCTV 4.
Während des zweistündigen Austausches ging der Ministerpräsident auf Fragen zu einer Vielzahl von Bereichen, von Immobilienpreise über die Inflation, der Ausbildung bis hin zu medizinischen Reformen und der Ernährungssicherheit, ein.
Insgesamt bezogen sich die Gesprächsthemen vor allem auf innenpolitische- und wirtschaftliche Fragen.

Dennoch sparte Wen nicht Fragen nach den gegenwärtigen Reibungen zwischen China und den USA aus. Die Fragen dazu bezogen sich vor allem auf den Handel beider Länder sowie die gegenseitigen Vorwürfe illegaler und unlauterer Praktiken.

Der Ministerpräsident sieht die Lösung der Probleme nur darin, dass Streitigkeiten durch Verhandlungen auf gleicher Augenhöhe gelöst werden. Einen Rückgriff auf Sanktionen lehnt er vehement ab. Wen hofft, dass sich der bilaterale Handel in einer ausgewogenen und nachhaltigen Weise entwickeln wird. Er forderte die US-Regierung auf, Chinas Marktwirtschaft anzuerkennen.

In Richtung der Immobilienpreise, welche in einigen Regionen des Landes inzwischen dramatisch steigen, sagte Wen, dass man gegen Spekulationen auf dem Immobilienmarkt vorgehen werde und gleichzeitig die Versorgung von staatlich subventionierten Wohnungen gewährleistet. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass im vergangenen Jahr durch die Regierung beschlossen wurde, in den kommenden drei Jahren 7,5 Millionen so genannter Niedrig-Preis Häuser zu bauen.

Die Frage der Kredite und der Inflation wird laut Wen eine der großen Herausforderungen dieses Jahres sein. Er plädierte dafür, weiterhin eine mäßig lockere Geldpolitik zu betreiben, um das schnelle Wachstum nachhaltig zu gewährleisten.

Auf Anfragen zum Bildungssystem gestand der Ministerpräsident ein, dass es hier noch große Probleme gäbe. Die Reformen seien noch nicht so vorangeschritten wie erwünscht. Auf der administrativen Ebene wird derzeit ein Ranking in dem Hochschulsystem eingeführt.

Auch den Fragen im Zusammenhang mit den immer wieder auftauchenden Milchpulver-Skandalen wich er nicht aus. Wen sagte dazu, dass nach bisherigem Erkenntnisstand 30 Millionen Kinder davon betroffen sind. Für ihn ist klar, dass Unternehmen und Personen welche gepanschte und gefälschte Produkte auf den Markt bringen, mit harten Strafen belegt werden müssen. Wichtig erscheint dem Ministerpräsidenten, dass aus dem Milchpulver-Skandal die gesamte Nation Lehren ziehen muss.

 

Zum Abschluss des Web-Austausches gab Wen das Versprechen ab, dieses auch im nächsten Jahr durchzuführen. Er stehe den Web-Nutzern dann wieder in einer Online-Diskussion Rede und Antwort.

von Ingo
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Montag, 1. märz 2010 1 01 /03 /2010 18:44

Miniature City Shanghai - Tilt Shift Time Lapse from Joe Nafis on Vimeo.

A tilt-shift short video of Shanghai by Joe Nafis, showing the city looking like a miniature scale model.

von Ingo
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Samstag, 27. februar 2010 6 27 /02 /2010 13:50
images-copy-2 Thailands ehemaliger Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hat seinen Anteil am Familienbesitz verschleiert und sein Firmenimperium durch politische Entscheidungen begünstigt. Zu diesem Schluss kam das Oberste Gericht in Bangkok. Eine Entscheidung darüber, ob Thaksins eingefrorenes Vermögen in Höhe von umgerechnet 1,7 Milliarden € vollständig eingezogen wird, ist aber noch nicht genau raus.

Thaksin-Anhänger hatten für den Fall eines Schuldspruchs Proteste angekündigt. Das Militär war in Alarmbereitschaft. Der Ex-Premier ist vor allem bei der armen Landbevölkerung beliebt.

 


Der 2006 gestürzte Regierungschef hat stets seine Unschuld beteuert.

Thaksin lebt im Exil, überwiegend in Dubai. Er war 2008 geflohen, kurz bevor er wegen Amtsmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde.

Thaksin und seine Frau hatten ihre Anteile an dem Familienimperium Shin Corp, einem Telekommunikationsunternehmen, bei Amtsantritt 2001 nach eigenen Angaben an ihre Kinder und Verwandte sowie Geschäftspartner verkauft. Das Gericht befand aber, dass sie in Wahrheit die Kontrolle behielten.



Zudem habe Thaksin das Unternehmen politisch begünstigt. Die Familie hatte ihre Shin-Corp-Anteile im Jahr 2006 an den staatlichen singapurischen Investmentfonds Temasek veräußert und dabei gut 1,8 Milliarden US$ Dollar Gewinn gemacht, und zwar steuerfrei.
von Ingo
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Samstag, 27. februar 2010 6 27 /02 /2010 10:34
Okinawa.jpg Ein starkes Erdbeben hat gestern die südjapanische Insel Okinawa erschüttert.
Die Bebenwarte des Landes gab die Stärke mit 6,9 an und die US - Erdbebenwarte ermittelte eine Stärke von 7,3.
Das Erdbeben ereignete sich etwa 80 Kilometer südöstlich von Okinawa.
Die Insel liegt ungefähr 1600 Kilometer südlich von Tokio.
Japan liegt in einer Region, die wegen ihrer tektonischen Beschaffenheit besonders häufig von Erdbeben betroffen ist.

Berichte über Opfer lagen nicht vor, wie japanische Medien berichteten. An zwei Stellen in der Inselhauptstadt Naha seien Wasserleitungen gerissen. Hinweise auf größere Schäden gab es jedoch zunächst nicht. Bewohner berichteten, dass die heftige Erschütterung erstaunlich lange angehalten habe.

 


Das japanische Wetteramt gab zunächst eine Tsunami-Warnung für die südjapanische Insel Okinawa heraus, die jedoch später wieder aufgehoben wurde. An der Küste wurden kleinere Wellen mit einer Höhe von zehn Zentimetern festgestellt.

Das Zentrum des Erdstoßes lag nach Angaben der amtlichen Meteorologen vor der Küste Okinawas in nur zehn Kilometern Tiefe. Die örtlichen Behörden warnten die Bevölkerung, nicht zu nahe an die Küsten zu gehen.


von Ingo
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