Chinas Markenprodukte sind im Ausland immer
noch nahezu unbekannt. Um sich in der Welt einen Namen zu machen, setzt die Yingli Green Energy Holding, ein Hersteller von Solarenergieträgern, nun auf die Fußballweltmeisterschaften, die dieses Jahr in Südafrika
stattfinden werden.
Yingli ist einer der offiziellen Sponsoren des 2010 FIFA World Cup und damit das erste chinesische Unternehmen, das weltweite Vermarktungsrechte an einem der
wichtigsten Sportereignisse erworben hat. Mit dem Sponsoring ist das Recht verbunden, Produkte in den Sportstadien zu präsentieren und
das Firmenlogo neben das offizielle Emblem der FIFA
Fußballweltmeisterschaft zu platzieren. Neben Yingli mit von der Partie sind auch noch die Globalplayer Anheuser-Busch (mit Budweiser-Bier), McDonald's, BP mit der Motorölmarke Castrol, der
Reifenhersteller Continental, der Consulter und IT-Dienstleister Mahindra Satyam und der Mobilfunknetzbetreiber MTN.
Yingli möchte noch in diesem Jahr ein Sales Office in Südafrika eröffnen und plant den Ausbau seiner Geschäftsbeziehungen in Richtung Nordafrika. Das Sponsoring ist
aber nicht nur die Begleitung zum Marktauftritt in Afrika, sondern zielt auch darauf ab, die Firma auf einem seiner Hauptabsatzmärkte besser bekannt zu machen:
Der Ansatz von Yingli
fällt aus dem üblichen Rahmen der chinesisch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen, die dominiert werden von Bohr- und Schürfrechten und Straßenbauprojekten großer staatlicher Unternehmen aus
China.
"Wir betrachten unsere Sponsorentätigkeit als eine Investitionsmöglichkeit", sagt Bryan Li, Yinglis Finanzchef und Geschäftsführer. Die Message von Bryan Li klingt einfach: Yingli ist ein
chinesisches Unternehmen anderer Art. Yingli ist ein Privatunternehmen und in der Wachstumsbranche der Gewinnung erneuerbarer Energie tätig.
Am kommenden Freitag, den 05. März,
beginnt die jährliche Plenarsitzung des chinesischen Nationalen Volkskongresses als der entscheidende Gesetzgeber des Landes.
Thailands ehemaliger
Ministerpräsident

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